Über mich
Hallo – schön, dass du da bist. Mein Name ist Steffi, geboren 1987, den Weg zu den Pferden gefunden 1994. Nach ausreichend schulischer Bildung, einem Studium in Germanistik sowie Anglistik und Amerikanistik und diversen beruflichen Abenteuern hab ich 2022 endlich die Ausbildung zum integralen pferdegestützten Coach entdeckt. Ja, endlich! Die Faszination Pferd auf eine ganz besondere Art auch zu meinem Beruf zu machen war immer mein Traum. Die Ausbildung zum integralen pferdegestützten Coach bei Christine Wenger ließ mich diesen Wunsch letztlich doch noch Realität werden lassen. Die 1-jährige Ausbildung war überdies noch mal die Kirsche auf der Torte, was meine eigene Achtsamkeit, Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstseinsbildung sowie meinen Blick auf das Pferd als Coach angeht. Dieses Jahr hat mich unheimlich geprägt und mir die Kraft und den Glauben gegeben endlich meinen Weg zu gehen. Und da steh ich jetzt und trage dieses Licht in die Welt hinaus – gemeinsam mit dem faszinierenden Wesen Pferd.
Die Pferde und ich – warum integrales pferdegestütztes Coaching
Seit meiner frühen Kindheit bin ich in Pferde vernarrt. – „Ja, welches Kind denn nicht?“ werdet ihr euch jetzt denken. Das stimmt natürlich in gewisser Weise. Warum das so ist, also eine einfache Erklärung für dieses Phänomen, könnt ihr unter anderem auch hier nachlesen. – Zurück zu mir und meinem Weg dort hin, wo ich heute stehe, und von wo aus ich nun weitergehen werde.
Unter den Pferden hab ich mich mein Leben lang immer wohlgefühlt. Diese kraftvollen und anmutigen Wesen, die mit feinster Körpersprache so viel ausdrücken können. Diese wunderbaren Geschöpfe, die so viel zu sagen habe, wenn man nur gut genug hinhört und die völlig wertfrei dich und deine Emotionen spiegeln und dir ungeschönt so begegnen, wie du dich ihnen präsentierst oder auf sie zugehst. Diese Erfahrungen waren natürlich nicht immer ausschließlich erfreulich und oft auch mit vielen Tränen verbunden. Trotzdem waren die Pferde immer mein Wohlfühlort, mein Heimathafen. Oder vielleicht genau deswegen. Weil den Pferden egal ist, ob es dir über Nacht einen Riesenpickel aufgezogen hat, ob du dir die neuen Louis Vuitton Ankle Boots gekauft hast oder welches Auto du irgendwann mal fahren wirst. Für sie geht es um dich. Darum, wer du bist, was du emotional, tief in dir mitbringst und wie gut du dich selbst anschauen kannst. Und das alles völlig intuitiv, ohne Worte, ungeachtet dessen, was du vorzugeben versuchst.
Das Leben und ich – warum integrales pferdegestütztes Coaching
Ich war wohl, was man auch heute noch gemeinhin als schwieriges Kind bezeichnen würde. Irgendwo zwischen laut und leise, extrovertiert und emotional, impulsiv und provokativ. Anzuecken gehörte wohl nicht weniger zu meinem Alltag wie regelmäßiges Zähneputzen. Wenn man jung ist, gehört das vermutlich bis zu einem gewissen Grad dazu und ist bis zu diesem gewissen Grad auch gesellschaftlich akzeptiert. Wenn man allerdings zum Geburtstag schon fast mehr Kerzen ausbläst als auf einem Schokoküchlein Platz finden, muss man sich langsam überlegen, wie es weitergehen soll und ob man seine Energien nicht besser irgendwann in sinnvolle Bahnen lenken sollte anstatt sie überall zu verstreuen wie Konfetti, das der nächste Windstoß ins Nichts verträgt.
Man fängt also an, sich zu hinterfragen, sich selbst, seine zwischenmenschlichen Kontakte und Dynamiken zu analysieren, Bücher zu lesen, aufzuschreiben, was in einem Vorgeht, sich selbst besser kennen zu lernen und aktiv seine Persönlichkeit zu bilden, anstatt sie vom Außen kreieren zu lassen. Denn der Vorteil, wenn man immer gegen dieselben Wände rennt, ist, dass man irgendwann die Wände kennt. Ich hab mich also auf den Weg gemacht. Auf den Weg zu mir, zu meinen Emotionen – die immer irgendwo da sind, aber gern mal in einer kleinen, mit Steinen besetzten Schatulle verstaut werden – zu meinen Triggern, meinen Stärken, Schwächen, meinem inneren Arschlochkind und last but not least zu meiner Seele. Die Pferde haben mich auf diesem Weg immerzu begleitet und mir sowohl Halt gegeben als auch gezeigt, wo es noch tiefer zu graben gilt.
Ich hab gelernt, dass man loslassen muss, um die Hände frei zu haben. Dass man sich in Bewegung setzen muss, um irgendwo anzukommen und dass Wachstum ein Tanz ist – kein Lichtschalter. Alles, was mir auf diesem, meinem Weg mit den Pferden widerfahren ist, will ich weitergeben und in die Welt tragen. Es ist bereichernd, anspruchsvoll, elektrisierend und befreiend. Ein Gefühl, das in einem ist und das einem niemand mehr nehmen kann.
Hermann Hesse